A. J. Finn – The woman in the Window

A.J. Finn - Woman in the Window
Kurzbeschreibung

Anna Fox lebt allein. Ihr schönes großes Haus in New York wirkt leer. Trotzdem verlässt sie nach einem traumatischen Erlebnis ihre vier Wände nicht mehr. Anna verbringt ihre Tage damit, mit Fremden online zu chatten, zu viel zu trinken – und ihre Nachbarn durchs Fenster zu beobachten. Bis eines Tages die Russels ins Haus gegenüber einziehen – Vater, Mutter und Sohn. Bei dem Anblick vermisst Anna mehr denn je ihr früheres Leben, vor allem, als die neue Nachbarin sie besucht. Kurze Zeit später wird sie Zeugin eines brutalen Überfalls. Sie will helfen. Doch sie traut sich nach wie vor nicht, das Haus zu verlassen. Die Panik holt …

A. J. Finn – the woman in the window

Broschiert: 544 Seiten
Verlag: Blanvalet Verlag (19. März 2018)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3764506415
Originaltitel: The Woman in the Window

Rezension

⭐⭐⭐
Das Buch fängt etwas eigenartig und ziemlich langatmig an. Erzählt wird die Geschichte von Anna, die seit fast einem Jahr das Haus nicht mehr verlassen kann. Um den Tag durchzustehen, hat Anna ein Internetforum gegründet. Außerdem beobachtet sie ständig ihre Nachbarn, so dass man fast von stalken reden kann. Außerdem mischt sie bunt ihre Tabletten und trinkt zu viel. Dann ziehen in ein Haus neue Mieter ein. Der Sohn Ethan bekommt Anna besuchen. Kurz darauf taucht auch seine Mutter Kate bei Anna auf und die beiden verbringen einen gemütlichen Nachmittag bei viel Wein miteinander. Kurz darauf sieht Anna, wie Kate in ihrem Haus erstochen wird. Anna ruft die Polizei und versucht das haus zu verlassen. Nach einer Ohnmacht erwacht sie im Krankenhaus und wird von der Polizei vernommen. Dabei stellt sich dann heraus, dass Anna Mann und Tochter, mit denen sie regelmäßig telefonierte, elf Monate zuvor verstorben sind. Außerdem gibt es keine Tote. Nur dass Ethan’s Mutter gar nicht Kate ist, sondern eine ganz andere Frau. Durch die ganzen Medikamente und den Alkohol glaubt die Polizei Anna natürlich kein Wort. Aber Anna lässt sich nicht beirren und versucht das Rätsel zu lösen.

Das Buch erzählt das traurige Leben von Anna, die nach einem harten Schicksalsschlag plötzlich das Haus nicht mehr verlassen kann und den Tod ihrer Familie verleugnet. Die Symptome sind sehr gut dargestellt. Trotzdem fand ich das erste Drittel des Buches ziemlich langatmig und nicht sehr spannend. Bis kurz vor Ende des Buches kam bei mir immer wieder die Frage auf, was ist Einbildung und was ist echt. Das hat natürlich die Spannung gesteigert. Das Ende war super spannend, allerdings ein wenig konstruiert.

Der Schreibstil des Autors ist sehr flüssig. Die einzelnen Charaktere sind gut dargestellt und die Dialoge (vielen fanden in Anna’s Kopf statt) locker geschrieben.

Fazit: Ich empfand das Buch hauptsächlich als Drama und nicht als Psychothriller. Dieser Komponente kam erst ganz zum Schluss dazu.

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