David Baldacci – Last Mile

David Baldacci – Last Mile
Kurzbeschreibung

Seit einem Unfall kann Amos Decker, der Memory Man, nichts mehr vergessen. Fast wäre er an den unlöschbaren Bildern seiner traumatischen Vergangenheit zerbrochen. Aber nun hat er ein neues Lebensziel gefunden: Innerhalb einer Spezialeinheit des FBI klärt er ungelöste Schwerverbrechen. In seinem ersten Fall geht es um Melvin Mars, der seit zwanzig Jahren in der Todeszelle sitzt. Er soll seine eigenen Eltern ermordet haben. Doch Stunden vor seiner geplanten Exekution taucht ein Mann auf und behauptet, der Schuldige zu sein. Kann Decker ihm glauben? Ist Melvin Mars unschuldig und muss vor der Todesstrafe …

David Baldacci – Last Mile

Gebundene Ausgabe: 544 Seiten
Verlag: Heyne Verlag (30. Oktober 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3453270614
Originaltitel: The Last Mile

Rezension

⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️
Auch dieser Fall mit Amos Decker ist super spannend geschrieben. Agent Bogart hat beim FBI ein neues Team zusammengestellt. Dieses Team beschäftigt sich normalerweise mit kalten Fällen. Da hört Decker im Radio von Melvin Mars. Dieser soll vor 20 Jahren seine Eltern ermordet haben. Kurz vor seiner Hinrichtung gesteht jemand anders diese Morde. Decker will in diesem Fall die Wahrheit herausfinden und besucht Melvin im Knast. Er beteuert weiter seine Unschuld.

Die Story ist sehr komplex und vielschichtig aufgebaut. Immer wenn ich dachte, ich sehe die Richtung der Story, taten sich neue Möglichkeiten auf. Es gibt Rassenhass, Erpressungen, Gewalt und Mord. Besonders authentisch war Melvin dargestellt. Als junger Mann hatte er eine glänzende Karriere in der NFL vor sich. Durch die Verurteilung wurde ihm alles genommen und während der Ermittlungen muss er feststellen, dass er mit Lügen erzogen wurde. Das Buch ist nach dem Motto: Nichts ist, wie es scheint.

Mit Amos Decker hat David Baldacci einen charakterstarken und doch sehr eigenen Hauptprotagonisten geschaffen. Super intelligent geht er analytisch an seine Fälle heran. Durch einen Sportunfall hat sich sein Gehirn neu verdrahtet. Er sieht bestimmte Sachen in Farbe und er hat ein fotografisches Gedächtnis. Dafür ist ihm das Zwischenmenschliche abhandengekommen. Das macht ihn zu einem teilweise sehr schwierigen Menschen. Durch diese Eigenschaften ist Decker für mich ein super interessanter Ermittler, der durch seine Art fast schon wieder sympathisch wirkt.

Fazit: Das Buch ist eine super geniale Fortsetzung von „Memory Man“, die kein Krimi-Fan verpassen sollte.

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