Øistein Borge – Kreuzschnitt

Øistein Borge – Kreuzschnitt
Kurzbeschreibung

Bogart Bull, Kommissar bei der Osloer Kriminalpolizei, durchlebt eine schwere Zeit, nachdem seine Frau und sein Kind bei einem Unfall ums Leben gekommen sind. Seine Chefin versetzt ihn zu Europol, wo ein mysteriöser Fall auf ihn wartet: Der schwerreiche norwegische Unternehmer und Kunstsammler Axel Krogh ist in seiner Villa in Südfrankreich ermordet aufgefunden worden – doch alle Verdächtigen haben ein wasserdichtes Alibi. Bulls einziger Anhaltspunkt ist ein Gemälde von Edvard Munch, das einen Dämon zeigt. Nichts anderes hat der Mörder aus der Villa entwendet. Bulls Ermittlungen führen ihn schnell in die Vergangenheit: zu …

Øistein Borge – Kreuzschnitt

Taschenbuch: 336 Seiten
Verlag: Droemer TB;
Auflage: Deutsche Erstausgabe September 2017 (1. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3426306042
Originaltitel: Syvende demonen

Rezension

⭐️⭐️⭐️
Das Buch ist in zwei Handlungsstränge unterteilt. In der Gegenwart wird Kommissar Bogart Bull nach schwerer Zeit zu Europol versetzt. Da wird auch schon der Kunstsammler Axel Krogh in seiner Villa ermordet aufgefunden, im Rücken verstümmelt und Bull als Amtshilfe entsendet. Gestohlen wurde nur ein kleines Bild, welches nicht wertvoll ist. Die üblichen Verdächtigen haben ein Alibi. Dann wird Krogh’s Tochter ermordet. Dann erfahren die Ermittler, dass Krogh einen Bruder hat. Als Bull mit ihm reden will, wird auch dieser ermordet und verstümmelt.

Im zweiten Handlungsstrang, der um 1900 beginnt, wird die Geschichte des jungen Malers Gaillard erzählt. Diese führt dann langsam zur heutigen Zeit und schließt mit dem ersten Handlungsstrang zusammen.

Fazit: Mit dem Hauptprotagonisten Bogart Bull hat Øistein Borge einen super sympathischen Kommissar geschaffen. Schwer angeschlagen nach dem Tod seiner Frau und seiner Tochter, versucht er wieder im normalen Leben Fuß zu fassen. Die Dialoge sind locker und lebendig geschrieben. Allerdings fand ich die Story nur mäßig spannend. Für mich war das meiste vorhersehbar. Durch den guten und flüssigen Schreibstil war das Buch trotzdem sehr gut zu lesen.

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