Sarah J. Naughton – Ich soll nicht lügen

Sarah J. Naughton – Ich soll nicht lügen
Kurzbeschreibung

Zwei Frauen umkreisen einander in einem Netz aus Lügen. Wer ist Täter, wer ist Opfer? »Er war die Liebe meines Lebens.« »Warum wusste ich nicht, dass mein Bruder verlobt ist?« »Er war depressiv und wollte sich umbringen.« »Mein Bruder hatte keine Depressionen.« »Er ist einfach gesprungen.« »Und wenn ihn jemand gestoßen hat?« »Ich bin die Liebe seines Lebens.« »Bist du seine Mörderin?« Mags’ Bruder Abe liegt im Koma. Er ist von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Die Polizei glaubt seiner Verlobten Jody, dass es ein Selbstmordversuch war. Mags glaubt ihr nicht. Sie ist sicher, dass Jody lügt. Aber warum? …

Sarah J. Naughton – Ich soll nicht lügen

Broschiert: 384 Seiten
Verlag: Ullstein Taschenbuch (8. September 2017)
Sprache: Deutsch
ISBN: 3548289185

Rezension

⭐️⭐️⭐️⭐️
Anfangs fand ich das Buch etwas verwirrend. Es wurden Charaktere beschrieben, die anscheinend nicht miteinander zu tun haben. Nach ungefähr einem Drittel des Buches hatte ich dann aber endlich den Durchblick und das Buch wurde super spannend.

Die Story wird aus Sicht mehrerer Personen erzählt. Da ist Jody, die Verlobte des Verunglückten Abe. Mags, Abe’s Schwester, die Anwältin ist und alles hinterfragt und in Frage stellt. Mira, die im gleichen Haus wie Abe und Jody wohnt und irgendetwas zurückhält. Während die Geschichte erzählt wird, gibt es bei den Personen immer wieder Rückblenden, so dass ich immer rätselte, wer denn nun lügt.

In der Story werden mehrere Themen aufgegriffen, schlimmster Missbrauch in der Kindheit, körperliche und seelische Folter eines Vaters. Es wurde aber auch sehr gut dargestellt, was so ein Missbrauch aus einem Menschen und seiner Psyche macht. Die Themen sind sehr realistisch dargestellt.

Fazit: Sarah J. Naughton hat mit diesem Buch ein sehr spannendes Debüt mit einer sehr ernsten Thematik geschrieben.

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